Behandlungsspektrum

Wir bieten Ihnen in unserer Praxis die komplette Palette der konservativen Diagnostik und Therapie. Wir kombinieren dabei „alt Bewährtes“ mit neuen Strategien und Therapieansätzen inklusive naturheilkundlicher und ernährungsmedizinischer Behandlungsmöglichkeiten und sind, in Abhängigkeit von den verschiedenen Krankheitsbildern, um ein ganzheitliches Therapiekonzept trotz des „kleinen“ HNO-Fachgebietes bemüht.

Unsere Leistungen im Überblick:

Diagnostische Leistungen

Mikroskopische und endoskopische Untersuchung im Hals-Nasen-Ohren Bereich

Mikroskopische und endoskopische Untersuchung im Hals-Nasen-Ohren Bereich inklusive flexibler Endoskopie und Stroboskopie der Stimmlippen mit der Möglichkeit der Video-/Fotodokumentation

Jeder Patient wird bei uns entsprechend seiner Symptome mikroskopisch und/oder endoskopisch untersucht. Die Mikroskopie kommt hauptsächlich zur Beurteilung der äußeren Ohren inklusive Trommelfell zum Einsatz. Auch Hautveränderungen im Kopf-Hals-Bereich können hiermit detailliert untersucht werden. Endoskopische Untersuchungstechniken beinhalten die Untersuchung der Nasenhaupthöhle, der Nasennebenhöhlen, des Nasenrachens und gegebenenfalls des Kehlkopfes und der Luftröhre. Je nach persönlichen Gegebenheiten und Fragestellung kommen dazu verschiedene Endoskope zum Einsatz. In unserer Praxis sind alle gängigen Optiken inklusive flexiblen Endoskop vorhanden. Damit gelingt es, eine entsprechende Mitarbeit des Patienten vorausgesetzt, praktisch in jede Körperöffnung oberhalb der Schlüsselbeine ausreichend gut einzusehen und somit eine Diagnose bei verschiedenen Erkrankungen stellen zu können. Bei bestimmten Fragestellungen ist eine Funktionsuntersuchung der Stimmlippen erforderlich (unter Umständen auch mittels Bildanalyse). Diese bezeichnet man als Stroboskopie. Sie ist wichtig für die Erkennung von funktionellen Stimmerkrankungen. Davon spricht man, wenn zwar der Kehlkopf keinen krankhaften Befund in der Untersuchung zeigt, aber dennoch nicht richtig „funktioniert“. Die Folgen sind dann häufig verminderte stimmliche Belastbarkeit, Kloßgefühl oder unklare Schluckstörungen. Gegebenenfalls kann diese Untersuchung bei uns auch als Videostroboskopie durchgeführt und dem Patienten beziehungsweise den Angehörigen dann auch demonstriert werden.

Ultraschalluntersuchung der Kopf -/Halsweichteile inkl. der Nasennebenhöhlen

Ultraschalluntersuchung der Kopf -/Halsweichteile inkl. der Nasennebenhöhlen (A- und B-Mode- Verfahren)

Mit allen bereits oben genannten Untersuchungsmethoden, sowohl der Mikroskopie als auch der Endoskopie, gelingt jeweils nur die Beurteilung von Oberflächen, so zum Beispiel der Haut- oder Schleimhautoberfläche. Möchte man in tiefere Strukturen schauen, wie beispielsweise die Schilddrüse oder die Speicheldrüsen, kommt die Sonografie zum Einsatz. Sie kommt ohne Strahlen aus und stellt für die Patienten keine Belastung dar. Sie ist schnell durchgeführt und kann beliebig oft wiederholt werden. Das prädestiniert diese Untersuchungsform insbesondere auch zur Verlaufsbeurteilung von bestimmten Erkrankungen. Zeigen sich hier auffällige Befunde, entscheidet man sich entweder für Verlaufskontrollen oder leitet bereits direkt eine weiterführende Diagnostik ein zum Beispiel mittels MRT, CT oder auch Speicheldrüsenendoskopie, oder eine Therapie, um hier nur die häufigsten Optionen zu nennen.

Allergiediagnostik

Allergiediagnostik, allergologische, fachbezogene Hauttestungen (sog. Prick-Testungen), nasale/konjunktivale Provokationen bei entsprechenden Indikationen

Allergische Beschwerden treten häufig auf. Sie können zeitlich begrenzt oder ganzjährig auftreten. Das hängt ganz vom Allergen ab, auf das die jeweilige Person allergisch reagiert. Allergische Erkrankungen nehmen seit Jahren zu und sind in allen Altersgruppen vertreten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zu den Symptomen zählen insbesondere die allergische Rhinokonjunktivitis mit Augenjucken, Augentränen, Niesen oder aber auch Ohrenjucken, sowie das allergische Asthma bronchiale. Zunehmend sind auch so genannte multiple Allergien. Das heißt, dass man nicht nur eine, sondern viele Allergien hat. Dies erschwert häufig die Diagnostik im Alltag. Die Patienten sind häufig sehr leidgeplagt. Mittlerweile gibt es aber schon für solche Fälle eine sehr genaue Labordiagnostik, um zum Beispiel multiple Allergien auf verschiedene Pflanzen von einer „Profillin“-Allergie zu unterscheiden, die ebenso dazu führt, dass man auf verschiedene Pollen allergisch reagiert, obwohl die Sensibilisierung ausschließlich durch eine spezielles Protein erfolgt ist. Das ist grundlegend für die Therapieentscheidung.
Selten sind die Symptome jedoch nicht so eindeutig beziehungsweise nicht sicher reproduzierbar. Dann sind Blut- und Hauttestungen manchmal unauffällig und die Symptome einer Allergie bestehen trotzdem. Hier können Provokationstestungen weiterhelfen, um ein lokales Allergiesyndrom zu bestätigen oder auszuschließen. Hierbei werden Lösungen, die das entsprechende Allergen ( z.B. Hausstaubmilbe) enthalten, in die Nase oder in den Bindehautsack des Auges aufgebracht und eine entsprechende Reaktion gemessen beziehungsweise beobachtet. Bei positivem Befund muss auch hier entsprechend antiallergisch therapiert werden.
Allergien sind also sehr komplex und gehören in die Hand von erfahrenen Allergologen! Leiden Sie unter den oben genannten Beschwerden und wollen Sie eine mögliche allergische Genese abklären lassen? Dann vereinbaren Sie gerne einen Termin bei uns. Wir helfen Ihnen weiter!

Ambulante Schlafuntersuchungen (Polygrafie)

Ambulante Schlafuntersuchungen (Polygrafie) zur Diagnostik von Schlafstörungen insbesondere von nächtlichen Atemaussetzern sowie zur Therapiekontrolle bei nächtlicher Beatmungstherapie

Viele Menschen leiden unter Schlafstörungen. Ursache, Ausprägung und Folgen sind mannigfaltig. Belegt ist allerdings, dass anhaltend schlechter Schlaf auch andere Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes fördern oder verschlimmern kann. Deswegen ist gesunder Schlaf wichtig. Eine häufige Erkrankung sind nächtliche Atemaussetzer während des Schlafes häufig bedingt durch Übergewicht. Symptome sind dann ausgeprägte Tagesmüdigkeit mit Einschlafneigung, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, sowie auch nicht selten ein schlecht einstellbarer Bluthochdruck oder Diabetes mellitus.
Der erste Schritt zur Abklärung einer vermuteten Schlafstörung ist die so genannte Polygrafie. Diese stellt eine ambulante Schlafuntersuchung dar. Hierzu bekommt der Patient ein Gerät mit nach Hause. Es wird in unserer Praxis programmiert und schaltet sich nachts alleine an und ab. Der Patient kann also ganz normal einem Bett schlafen. Am Folgetag oder zu einem beliebig anderen gewählten Termin wird die untersuchte Nacht mit dem Patienten zusammen ausgewertet. Falls erforderlich erfolgt auch die Einweisung in ein Schlaflabor. Hat sich bereits die Diagnose von nächtlichen Atemaussetzer bestätigt und ist eine Therapie mit einer CPAP-/oder BIPAP-Versorgung eingeleitet worden, dann sollten regelmäßige Therapieerfolgskontrollen ambulant erfolgen. Diese werden mit dem gleichen Gerät nur in anderer Programmierung durchgeführt. Auch hier erfolgt die Auswertung nach der Therapienacht.
Klagen Sie also selbst über die oben genannten Symptome oder sind Ihrem Bettpartner nachts Atemaussetzer aufgefallen, dann sprechen Sie bitte mit uns darüber, damit wir sie gemeinsam abklären können, da die Folgen für Sie beträchtlich sein können!

Subjektive und objektive Hör- und Tinnitusdiagnostik

Subjektive und objektive Hör- und Tinnitusdiagnostik

Funktionsstörungen des Innenohres sind häufig. Sie können akut auftreten oder sich langsam einschleichen. Letzteres bemerkt häufig zuerst das soziale Umfeld. Schlechtes Hören kann verschiedene Ursachen haben und sollte deswegen HNO-ärztlich abgeklärt werden. Insbesondere akute Hörverschlechterungen, der so genannte Hörsturz, welcher mit oder ohne Tinnitus auftreten kann, sollte zeitnah vorgestellt werden, damit gegebenenfalls rasch eine Therapie eingeleitet werden kann. Dauerhaft schlechtes Hören sollte ab einem gewissen Grad der Verschlechterung der Sprachverständlichkeit auch frühzeitig mit Hörgeräten versorgt werden. Aus diesem Grund geben wir jeden neuen Patienten über dem 50. Lebensjahr ein Hör-Screeningfragebogen für Erwachsene. Bei Auffälligkeiten wird unseren Patienten dann gemäß der Empfehlung des Berufsverbandes für HNO eine Abklärung der vermuteten Hörstörung angeboten.
Weiterhin stellt das Ohrgeräusch, auch Tinnitus genannt, ein großes Problem dar. Zumeist fühlen nur die Patienten das Ohrgeräusch. Ein objektiver Tinnitus, den beispielsweise auch der Untersucher hört, ist selten. Größtenteils ist die Ursache von Tinnitus harmlos, die subjektive Belastung allerdings sehr hoch. Eine Diagnostik zum Ausschluss anderer systemischer Erkrankungen (zum Beispiel Bluthochdruck) oder Krankheiten des Innenohres sollte durchgeführt werden, um dem Betroffenen gegebenenfalls auch Therapieoptionen anbieten zu können. Bis auf die bildgebende Diagnostik können wir diese alle in unserer Praxis anbieten. Ist die Ursache gefunden, erstellen wir mit dem Patienten ein Therapiekonzept. Dafür haben wir neu auch das Tinnitracks- Programm in unserer Praxis eingeführt. Weiterführende Informationen hierzu können Sie bitte dem entsprechenden Unterpunkt entnehmen.

Neugeborenenhörscreening

Neugeborenenhörscreening

Wir nehmen am Neugeborenenhörscreening teil und untersuchen Ihr neugeborenes Kind hinsichtlich einer möglichen Hörstörung. Technisch bedingt dürfen wir nur das Erstscreening durchführen. Sollte also die Erstuntersuchung im Krankenhaus bereits auffällig geworden sein, dann werden wir Ihr Kind zur trotzdem untersuchen, müssen es aber dennoch an einen qualifizierten Pädaudiologen überweisen. So ist es in Deutschland vorgeschrieben. Aber auch das machen wir gerne!
Außerdem müssen hörauffällige Kinder häufig weiter HNO-ärztlich betreut werden. Haben Sie also kürzlich entbunden und ist noch kein Hörscreening durchgeführt worden beziehungsweise das erste Screening war auffällig, dann vereinbaren Sie zeitnah einen Termin bei uns und Sie werden innerhalb weniger Tage die Untersuchung in unseren Praxisräumlichkeiten durchführen lassen können. Günstigerweise sollte das Kind dabei ruhig schlafen. Deswegen bietet sich die Zeit (frühestens ca. 30 Minuten) nach dem Stillen/dem Fläschchen zur Durchführung der Untersuchung an.

Gleichgewichtsdiagnostik

Gleichgewichtsdiagnostik

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen sind in der hausärztlichen Praxis häufige Symptome. Beides nimmt mit zunehmenden Alter in Häufigkeit und Schwere deutlich zu. Neben einem erhöhten Sturz- und Verletzungsrisiko geht dies auch mit deutlichen Einschränkungen bei Alltagsaktivitäten einher. Folgen sind häufig ein sozialer Rückzug der Betroffenen und unter Umständen auch psychische Folgeerkrankungen wie Depressionen.
Das Gleichgewichtsystem ist sehr sensibel und gerät sehr schnell ins Ungleichgewicht. Hierbei spielen viele Komponenten des Körpers zusammen: Unter anderem die Augen, die Innenohren mit Gleichgewichtsorganen und die Sinneszellen der Haut, Muskeln und Gelenke. Diese Informationen werden schließlich im Gehirn komplex verarbeitet. Sind eine oder mehrere dieser Komponenten des Gleichgewichtssystems betroffen, können Gleichgewichtsstörungen oder Schwindel entstehen. Es muss also nicht nur das Ohr betroffen sein, auch wenn dies eine häufige Ursache darstellt. Die Diagnostik des Schwindels führt zum Teil der HNO-Arzt durch. Fast immer sind aber auch weitere Fachärzte für die Diagnostik notwendig. Hierzu zählen insbesondere der Neurologe, Orthopäde/Neurochirurg, Psychiater, Radiologe oder Internist (insbesondere hier zu nennen Facharzt für Herzerkrankungen). Sind die Ursachen gefunden, werden individuelle Behandlungen eingeleitet. Insbesondere bei HNO- und neurologischen Erkrankungen werden diese mit physiotherapeutischen und krankengymnastischen Übungen kombiniert. Die Koordination der verschiedenen Fachärzte erfolgt zumeist über Ihren Hausarzt.

Erhebung von Stimmstatus und Beurteilung von Sprach-/Schluckproblemen

Erhebung von Stimmstatus und Beurteilung von Sprach-/Schluckproblemen

Stimm- und Schluckprobleme stellen häufige Probleme dar. In Zusammenarbeit mit der beruflichen Schule Greifswald betreuen wir Logopädieschüler während ihrer praktischen Ausbildung. Hierdurch ist eine explizite Untersuchung zum Beispiel bei Verdacht auf kindliche Sprachstörungen oder auch bei Stimmungsproblemen möglich. Dies ermöglicht dann die Einleitung einer entsprechenden, auf die Grunderkrankung abgestimmten Therapie sowie eine sehr gute Verlaufskontrolle.

Riech-/Schmeck- und Nasenfunktionstestungen

Riech-/Schmeck- und Nasenfunktionstestungen

Viele Patienten klagen über eine schlechte Nasenatmung. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Manchmal ist es eine schiefe Nasenscheidewand, manchmal zu große Nasenmuscheln. Bei wiederum anderen Patienten liegen Allergien vor, manchmal auch andere Ursachen wie Polypen. Die Therapie unterscheidet sich also maßgeblich von der Diagnose. Eine endoskopische Untersuchung der Nase sowie der Nasennebenhöhlen und des Nasenrachenraumes ist zur Diagnosestellung unumgänglich. So können die strukturellen Gegebenheiten der Nase gut beurteilt werden. Dies lässt sich mittels einer Funktionstestung, der sogenannten Rhinomanometrie, objektivieren. Hiermit lässt sich zum Beispiel die Nasenatmung vor und nach Nasenspray oder nach Kontakt mit bestimmten Allergenen bestimmen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind wichtig für die Therapieplanung war ebenso für die Therapiekontrolle beziehungsweise auch Beurteilung des Operationserfolges nach einer Nasenoperation.
Ein weiteres verbreitetes Problem sind Riech- und Schmeckstörung. Sie können Folge von akuten Infekten oder von neurologischen Erkrankungen, aber auch von Erkrankungen der Nase/Nasennebenhöhlen sein.
Bitte beachten Sie, dass die diagnostischen Leistungen der Nasenfunktionstestung sowie der Riech- und Schmecktestungen trotz ihrer Notwendigkeit bei bestimmten Symptomen zur Diagnostik/Verlaufskontrolle nicht von den Krankenkassen übernommen werden.

Therapeutische Leistungen

Symptomatische und kausale Therapie bei Allergien

Symptomatische und kausale Therapie bei Allergien

Allergien sind häufig, aber leider auch häufig unzureichend therapiert. Dabei bedeuten sie für den betreffenden Patienten oft eine enorme Einschränkung der Lebensqualität. Weiterhin führen nicht behandelte Allergien unter Umständen zu einer Verschlechterung der Symptome über Jahre. Häufig tritt dann zu Symptomen an Auge und Nase, wie Niesen oder Augentränen/Augenjucken, auch beispielsweise ein Asthma bronchiale auf. Dies bezeichnet man dann als Etagenwechsel. Man weiß, dass eine frühzeitige und konsequente antiallergische Therapie diese Komplikation deutlich verringern kann. Neben einer symptomorientierten Therapie zur Minderung der akuten Beschwerden sollte eine kausale Immuntherapie, die sogenannte Hyposensibilisierung, eingeleitet werden. Diese bieten wir sowohl als eine Spritzentherapie, welche in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden muss, sowie als eine sublinguale Therapie, bei welcher das entsprechende Medikament unter der Zunge durch den Patienten selbst in der Häuslichkeit verabreicht werden kann. Welche Therapieform der Patient wünscht, entscheidet er selbst nach einer ausführlichen Aufklärung über die verschiedenen Vor- und Nachteile der jeweiligen Produkte. Schließlich dauert die Immuntherapie zwischen 3-5 Jahre unabhängig von der gewählten Therapieform. In dieser Zeit ist eine regelmäßige, mindestens halbjährliche, ärztliche Kontrolle in unserer Praxis notwendig, um einen Erfolg der Therapie zu gewährleisten und Probleme unter der Therapie frühzeitig zu erkennen.

Betreuung von Hörgeräteträgern

Betreuung von Hörgeräteträgern

Gutes Hören ist wichtig. Deswegen ist eine regelmäßige Kontrolle von Hörgeräteträgern notwendig. Häufig kommt es zu einer vermehrten Produktion vom Ohrenschmalz, die die Gehörgänge verlegen und somit zu einer Hörminderung führen. Insbesondere bei älteren Menschen nimmt dieser Effekt noch zusätzlich zu. Um ein Verschmutzen des Hörgerätes zu vermeiden und einen optimalen Hörerfolg mit dem Gerät zu ermöglichen sowie um eine Verschlechterung des Hörens frühzeitig zu erkennen, erfolgen bei uns die regelmäßigen Untersuchungen nach Ausstellung der Hörgeräteverordnung. Dies gilt ebenso für so genannte Tinnitusnoiser. Technische Probleme werden von den betreuenden Akustikern bewerkstelligt. Sollten sich neue medizinische Aspekte hinsichtlich des Hörens ergeben, so besprechen wir diese auch direkt mit Ihrem Akustiker, sofern es eine Umstellung des Gerätes zufolge haben muss. Außerdem hat jeder Hörgeräteträger alle 6 Jahre ein Anspruch auf ein neues Hörgerät. Unter Umständen kann sich dieser Zeitraum bei relevanter Hörverschlechterung oder anderer hinzu getretene Erkrankungen, die eine optimale Hörgeräteversorgung mit dem aktuellen Hörgerät nicht mehr möglich machen, auch verkürzt werden. Hierzu bedarf es allerdings meist einer HNO-ärztlichen Abklärung und Begründung gegenüber der Krankenkasse.

Versorgung mit Hörgeräten

Versorgung mit Hörgeräten

Es ist möglich, bei entsprechender Indikation eine Versorgung mit Hörgeräten direkt über unsere Praxis durchzuführen. Dies kann einige Vorteile haben. Beispielsweise müssen Sie nicht zusätzlich einen Akustiker aufsuchen und können so HNO-Arzt-Kontrollen und die Hörgerätewartung in einem Termin absolvieren. Das kann manchmal organisatorisch günstig sein. Bitte informieren Sie sich auch zu weiteren Vorteilen in unserer Praxis.

Medikamentöse Therapie vom akuten Hörsturz und Tinnitus

Medikamentöse Therapie vom akuten Hörsturz und Tinnitus

Üblicherweise kann nach erfolgter Diagnostik eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden, sofern keine Spontanheilung der Hörminderung oder des Ohrgeräusches eintritt. Typischerweise wird hier ein Kortisonpräparat als Tablette, Zäpfchen, oder intravenöser Injektion gegeben. Führt dies zu keiner ausreichenden Besserung oder bestehend Kontraindikationen, also Gründe gegen diese Therapieoption aufgrund anderer Erkrankungen/Zustände, dann kann ein Kortisonpräparat auch unter mikroskopischer Sicht direkt mit einer feinen Nadel über das Trommelfell in das Mittelohr gespritzt werden. Es ist eine anschließende Überwachung in der Praxis für ca. 30 Minuten (liegend), notwendig. Nebenwirkungen sind selten, meist sind es ein leichter Schmerz oder ein Schwindelgefühl. Bedauerlicherweise ist in Deutschland ausschließlich die Diagnostik vom akuten Hörsturz und Tinnitus keine Kassenleistung. Diesen Umstand können auch wir leider, wie alle anderen HNO-Ärzte, nicht ändern. Die Therapiekosten, welche die Medikamente plus ggf. Arztleistung (Beratung, Injektion usw.) betrifft, muss der Patient deswegen selbst tragen. Über Durchführung und ggf. Kosten der jeweiligen Therapien besprechen wir im Bedarfsfall ausführlich mit Ihnen.

Betreuung von chronischen Tinnituspatienten mittels „Tinnitracks“

Betreuung von chronischen Tinnituspatienten mittels „Tinnitracks“

Besteht ein Ohrgeräusch mehr als 3 Monate spricht man von einem chronischen Tinnitus. Hat der Patient einen Leidensdruck ohne Besserung unter Therapien wie Entspannungsmaßnahmen, Ablenkungsstrategien, Versorgung mit Hörgeräten (bei gleichzeitig vorliegenden Hörstörungen) sowie psychosomatische Behandlungen kann man bei tonalem Ohrgeräusch (z.B. Piepen, Summen, Pfeifen) auch eine neuartige Therapieoption versuchen. Diese beruht darauf, dass eine für das individuelle Ohrgeräusch zugeschnittene Musik die Wahrnehmung des Tinnitus in der Art ändert, dass es vom Betroffenen anders wahrgenommen wird. Dieses Konzept der Neuro-Therapie wird durch das Tinnitracks-Programm umgesetzt und wird nun auch in unserer Praxis angeboten. Die Therapiedauer beträgt etwa 1 Jahr. In diesem Zeitraum werde Sie zu regelmäßigen Therapieerfolgskontrollen bzw. -anpassung der Behandlung in unserer Praxis vorstellig. Über die genaue Durchführung können Sie sich gerne auf der entsprechenden Homepage beziehungsweise bei uns in der Praxis informieren. Wir sprechen gerne mit Ihnen darüber. Ob Sie für diese Therapie geeignet sind, erfahren Sie in unserer Praxis nach einer ausführlichen Diagnostik!
Im Gegensatz zur Therapie des akuten Ohrgeräusches oder Hörsturzes übernehmen mittlerweile viele gesetzliche Krankenkassen und private Versicherungen die Kosten.

Versorgung bei akutem oder wiederholt auftretenden Nasenbluten mittels Tamponade oder Elektrokoagulation

Versorgung bei akutem oder wiederholt auftretenden Nasenbluten mittels Tamponade oder Elektrokoagulation

Die Ursachen für Nasenbluten sind vielfältig. Häufig sind es „nur“ ein viraler Infekt, trockene Luft, Allergien, Verletzungen der Nase, Bluthochdruck oder Blutverdünner. Man unterscheidet sogenanntes vorderes und hinteres Nasenbluten. Ersteres lässt sich meist gut in örtlicher Betäubung stillen, sofern eine ausreichende Schleimhautpflege und Schnäuzverbot keine ausreichende Chance auf Besserung haben. Hierzu haben wir eine Art “elektrische Pinzette“, mit der eine schonende Blutstillung unter mikroskopischer Sicht erfolgt. Danach betreuen wir die Patienten in regelmäßigen Abständen in unserer Praxis weiter, bis die Wundheilung vollständig abgeschlossen ist. Komplikationen bei dieser Therapie sind selten. Gelegentlich gibt es auch andere Blutungsquellen, die wir nicht stillen können. Hier muss gegebenenfalls eine Tamponade der Nase und eine Versorgung in einer HNO-Klinik unter stationären Bedingungen erfolgen.

Intratympanale Injektionen

Intratympanale Injektionen

Bei manchen Erkrankungen des Innenohres ist eine Medikamentengabe über das Trommelfell notwendig. Hierzu wird mit einer feinen Nadel unter mikroskopischer Kontrolle das Medikament direkt in die Paukenhöhle indiziert. Nach einer Ruhezeit von ca. 30 Minuten kann der Patient dann auch schon meist wieder unserer Praxis verlassen. Gründe für eine Gabe von Medikamenten ins Mittelohr können wiederholt auftretende Schwindelanfälle, Tinnitus, Hörsturz und weitere Indikationen sein. Sollte eine solche Therapie bei ihrer Erkrankung gegebenenfalls infrage kommen, besprechen das wir in diesem Fall mit Ihnen. Die Kosten für diese Therapieform muss der Patient allerdings selbst tragen.

Selbstzahlerleistungen

Ohrlochstechen, inklusive ausführlicher Beratung und Nachbetreuung

Ohrlochstechen, inklusive ausführlicher Beratung und Nachbetreuung

Wir benutzen dazu ein modernes Verfahren. Bitte beachten Sie, dass in unserer Praxis ausschließlich im Bereich des Ohrläppchens Ohrlöcher gestochen werden. Knorpelpiercings werden nicht durchgeführt. Die ersten Ohrstecker sind entweder aus Titan oder Chirurgenstahl.
Bei Kindern ist es uns wichtig, dass diese so alt sind, dass sie selbst den Wunsch nach den Ohrlöchern glaubhaft äußern können.

Ernährungsberatung (auf Anfrage, aktuell aus Kapazitätsgründen nicht möglich)

Ernährungsberatung (auf Anfrage, aktuell aus Kapazitätsgründen nicht möglich)

Verkehrsmedizinische Begutachtung (fachbezogen)

Verkehrsmedizinische Begutachtung (fachbezogen)

HNO-ärztliche/phoniatrische Stimmgutachten für Sprechberufe

HNO-ärztliche/phoniatrische Stimmgutachten für Sprechberufe

Höhentauglichkeit (fachbezogen)

Es gibt Berufe, für die eine Höhentauglichkeit notwendig ist. Den HNO-ärztlichen Teil mit Hör- und Gleichgewichtstestung können wir gerne durchführen.

Kontakt

Rigaer Str. 9
17493 Greifswald
Tel. 03834 840299
praxis@hno-koch-greifswald.de

» Anfahrt

Sprechzeiten

Mo8 - 12 & 14 - 16 Uhr
Di8 - 12 & 14 - 18 Uhr
Mi8 - 12 & 14 - 17 Uhr
Do8 - 12 & 14 - 18 Uhr
Fr8 - 14 Uhr
sowie nach Vereinbarung